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Arbeitsgruppe Blasco, Sonderforschungsbereich 1089, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg · Hochschulforschung

Hiring Doktorand/in Materialwissenschaft und 3D-Druck in Halle (Saale)

📍 Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland, Heidelberg, Baden-Württemberg, DeutschlandFull-timeHybrid📅 11 juin 2026

Description du poste

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1089 „N-Heterozyklen als funktionale Materialien“ an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk, das sich der Entwicklung neuer stickstoffhaltiger cyclischer Verbindungen für Anwendungen in der globalen Energiespeicherung, flexiblen Elektronik und nachhaltigen chemischen Produktion widmet. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Eva Blasco, spezialisiert auf die Synthese von N-Heterozyklen und deren Integration in additive Fertigungsverfahren, sucht zum 1. Januar 2025 zwei vollzeitige Doktorandinnen/Doktoranden (m/w/d) für den Bereich Materialwissenschaft und 3D-Druck. Die Stellen sind primär an den Institutsräumen in Heidelberg angesiedelt, mit der Möglichkeit zur hybriden Arbeitsweise von Halle (Saale) aus für administrative Tätigkeiten und die Vorbereitung von Publikationen, falls Sie Ihren Wohnsitz in der Region Halle-Leipzig haben.

Ihre Kernaufgaben umfassen die eigenständige Durchführung von Forschungsprojekten im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten SFB 1089, mit dem Ziel, neuartige druckbare Materialien auf Basis von N-Heterozyklen zu entwickeln und für technische Anwendungen zu qualifizieren. Konkret werden Sie:
1. Mindestens 10 neue N-heterozyklische Monomere und Oligomere pro Jahr synthetisieren und mittels NMR, FTIR sowie Röntgenstrukturanalyse charakterisieren, um die Grundlage für stabile druckbare Formulierungen zu schaffen.
2. Die Prozessparameter von SLA- und DLP-3D-Druckverfahren (Drucker der Hersteller Formlabs und EnvisionTEC) für die entwickelten Materialien optimieren, um eine Auflösung von mindestens 50 µm und eine Zugfestigkeit von ≥ 30 MPa an den gedruckten Bauteilen zu erreichen.
3. Die strukturellen und funktionellen Eigenschaften der Materialien mittels DSC/TGA, elektrochemischen Messverfahren (Cyclovoltammetrie, Impedanzspektroskopie) und standardisierten mechanischen Prüfungen systematisch dokumentieren und die zugrundeliegenden Struktur-Eigenschafts-Beziehungen aufklären.
4. Die Eignung der 3D-gedruckten Bauteile für Anwendungen in der Festkörperelektrolyt-Forschung und flexiblen Drucksensoren nachweisen, in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Elektrotechnik und Physik des SFB.
5. Ihre Forschungsergebnisse in mindestens 2 referierten Fachzeitschriften als Erstautor/in veröffentlichen und auf mindestens 3 nationalen oder internationalen Konferenzen präsentieren, um die Sichtbarkeit der Forschungsgruppe zu erhöhen.
6. Master- und Bachelorarbeiten von Studierenden betreuen sowie 4 Stunden pro Woche an Praktikumsveranstaltungen im Bereich der organischen Synthese und additiven Fertigung mitwirken.
7. Laborprojekte planen und verwalten, Chemikalien und Verbrauchsmaterialien unter Einhaltung aller nationalen und europäischen Sicherheitsvorschriften beschaffen und die Einhaltung von Laborsicherheitsstandards sicherstellen.
8. Forschungsanträge und Fortschrittsberichte für die DFG mitverfassen und an internen Netzwerktreffen des SFB teilnehmen, um interdisziplinäre Kooperationen voranzutreiben.

Wir bieten Ihnen ein kollaboratives und international ausgerichtetes Forschungsumfeld mit Zugang zu modernster Infrastruktur: Dazu gehören unter anderem NMR-Spektrometer der Firma Bruker, Röntgendiffraktometer von Rigaku, 3D-Drucker der neuesten Generation, eine vollständig ausgestattete Synthesewerkstatt und eine vollautomatisierte elektrochemische Messstation. Die Arbeitsgruppe ist mit Forschenden aus 7 Ländern besetzt, die Kommunikation im Labor und bei Projekten erfolgt größtenteils auf Englisch, Deutschkenntnisse sind für die Alltagskommunikation in der Region hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Sie erhalten die Möglichkeit, an internationalen Konferenzen teilzunehmen, Forschungskooperationen mit Partnern in Europa, Nordamerika und Ostasien aufzubauen und Ihre Promotion an einer der weltweit führenden Forschungsuniversitäten abzuschließen.

Für die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten bieten wir einen befristeten Arbeitsvertrag nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) über 3 Jahre zu 100% der regulären Arbeitszeit. Die Vergütung erfolgt nach der Tarifgruppe E13 des TV-L, abhängig von Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung liegt das Bruttogehalt zwischen 3.800 und 4.500 Euro monatlich. Zusätzlich erhalten Sie alle Leistungen des öffentlichen Dienstes, darunter eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge, eine bezuschusste Krankenversicherung, 30 Tage Jahresurlaub und die Möglichkeit, Arbeitszeit flexibel im Rahmen der Gleitzeitregelung zu gestalten. Die Universität Heidelberg unterstützt Promovierende zudem mit kostenlosen Angeboten zur Karriereplanung, Mentoring-Programmen und bezuschusster Kinderbetreuung auf dem Campus.

Nach Abschluss Ihrer Promotion bieten wir Ihnen umfassende Unterstützung für den weiteren Karriereweg: Unser Netzwerk umfasst Forschungspartner aus der chemischen und materialwissenschaftlichen Industrie, öffentliche Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut und internationale Universitäten in den USA, Japan und Südkorea. Wir unterstützen Sie bei der Bewerbung für Postdoc-Stellen, fördern die Einreichung von eigenen Forschungsanträgen (z. B. im Rahmen des Emmy Noether-Programms der DFG) und vermitteln Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern in der Industrie, etwa im Bereich der additiven Fertigung, der stationären Energiespeicherung oder der Spezialchemie.

Der Bewerbungsprozess verläuft wie folgt:
1. Bitte reichen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15. Oktober 2024 per E-Mail an [email protected] ein. Dazu gehören Ihr Lebenslauf, aktuelle Zeugnisse und Notenübersichten, eine einseitige Motivation Letter (auf Deutsch oder Englisch) sowie die Kontaktdaten von zwei akademischen Referenzpersonen.
2. Nach Sichtung der Unterlagen werden wir bis zum 20. Oktober 2024 ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten zu einem 30-minütigen Videogespräch einladen.
3. Im Rahmen des zweiten Auswahlschrittes findet ein Interview statt, in dem Sie einen 10-minütigen Vortrag zu einem Ihrer bisherigen Forschungsprojekte halten und anschließend mit dem Team über Ihre konkreten Promotionsziele diskutieren.
4. Die endgültige Zusage erfolgt bis zum 31. Oktober 2024, die Arbeitsaufnahme ist für den 1. Januar 2025 oder zu einem späteren vereinbarten Termin bis zum 1. April 2025 geplant.

Bei Fragen zu den Stellen oder dem Bewerbungsverfahren können Sie sich jederzeit per E-Mail an Eva Blasco wenden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Compétences requises

MaterialwissenschaftAdditive Fertigung (3D-Druck)Synthese von N-HeterozyklenRöntgenstrukturanalyseNMR-SpektroskopieElektrochemische CharakterisierungDatenanalyse (Python, Origin)Wissenschaftliches Schreiben (Englisch/Deutsch)LabormanagementProjektkoordination in der Forschung

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Détails du poste

  • TypeFull-time
  • Lieu de travailHybrid
  • ExpérienceEinstieg
  • FormationMaster of Science (M.Sc.) oder gleichwertiger Hochschulabschluss in Naturwissenschaften
  • Publiée le11 juin 2026

Entreprise

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Arbeitsgruppe Blasco, Sonderforschungsbereich 1089, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg